Gesundheitsforschung in Deutschland

Die Gesundheitsforschung ist in Deutschland besonders wichtig und wird in sechs Gesundheitszentren betrieben. An 80 Standorten wird an der Gesunderhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit geforscht. Angegliedert an die 80 Standorte sind Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtung.

Zivilisationskrankheiten

Zivilisationskrankheiten gibt es einige, zum Beispiel Karies, Herz-Kreislauferkrankungen, bestimmte Krebserkrankungen, neurologische Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates.

In diesen Zentren arbeiten die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in internationalem Rahmen zusammen, um neue und verbesserte Heilmethoden und Behandlungen zu finden.

Ziel ist es, die Behandlungsmethoden bezahlbar zu halten und effektive Heilmethoden zu entdecken. Die Gesundheitsvorsorge im Rahmen der Prävention ist im Bereich der medizinischen Forschung besonders wichtig. Neuerungen sollen erforscht und entwickelt werden. Welcher Forschungsbedarf tatsächlich entsteht, wird von Beratern in Expertengremien verhandelt. Um die Forschungsergebnisse auf dem Markt zu bringen, wird mit privatwirtschaftlichen Firmen kooperiert.

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) wird an der Prävention, Diagnostik und der Therapie im Herz-Kreislauf-Bereich gearbeitet. Die Forschungen in diesem Bereich sind schon sehr weit fortgeschritten, sodass hier eher kleinschrittige Ergebnisse zu erwarten sind. In Studien wird mit Patientenregistern und Biomaterialstudien gearbeitet. Der menschliche Herz-Kreislauf ist so umfassend, dass sich die Forschung zwar lohnt, aber auch individuell vom Patienten abhängt. Ein großer Bestandteil dieses Bereichs ist auch die Ernährung und die Sportwissenschaft, die die Gesundheit der Patienten deutlich beeinflussen. An sieben Standorten arbeiten 150 Experten daran, die Herzgesundheit zu verbessern. Jeder dieser Standorte hat ein bis sechs Partnereinrichtungen, so gehören zum Standort Berlin beispielsweise die Charité und das Robert-Koch-Institut.

Der Patient kann sich also darauf verlassen, dass die Herz-Kreislauf-Forschung auf dem neuesten Stand ist und neueste Therapiemethoden angewendet werden.

Die Zentren für Gesundheitsforschung werden auch extern evaluiert und zertifiziert. Das sorgt für eine gewisse Durchlässigkeit bei der Medizinforschung und hilft dabei, Qualitätsstandards zu erhalten. Inzwischen sind die Möglichkeiten zur Therapie der Zivilisationskrankheiten ausgeweitet und der Patient kann in den meisten Fällen gut auf eine Behandlung eingestellt werden.